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Landkreis Oberallgäu sucht engagierte Bürger und Bürgerinnen im Ehrenamt

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer

 

 

Landkreis Oberallgäu sucht engagierte Bürger und Bürgerinnen im Ehrenamt

 

Im Landkreis Oberallgäu ist ehrenamtliches Engagement tief verwurzelt. Gerade jetzt in dieser für alle doch sehr fordernder Zeit wird uns bewusst, was das Ehrenamt für uns alle bedeutet. Überall begegnen einem Frauen und Männer, die in allen gesellschaftlichen Bereichen ehrenamtlich aktiv sind, sie arbeiten in Gemeinden oder Kirchen, in Vereinen, bei Hilfsdiensten oder in anderen sozialen Projekten.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wurde zur Hervorhebung ehrenamtlicher Tätigkeit im örtlichen Bereich geschaffen. Mit der öffentlichen Würdigung kann dieser ehrenamtliche Einsatz für eine lebendige Gesellschaft betont und das Bewusstsein für Gemeinsinn und Solidarität belebt und gestärkt werden. Die Auszeichnung ehrenamtlich Tätiger im örtlichen Bereich muss weiterhin ein wichtiges gemeinsames Anliegen bleiben. Angesichts der breit angelegten Zielrichtung des Ehrenzeichens ist davon auszugehen, dass in jeder Gemeinde auszeichnungswürdige Personen bekannt sind.

 

Frauen werden zu selten vorgeschlagen
Dies liegt jedoch nicht daran, dass es keine ehrenamtlich engagierten Frauen gibt, sondern vielmehr daran, dass Frauen oft im Hintergrund wirken und für eine Auszeichnung seltener vorgeschlagen werden. Deshalb möchte der Landkreis Oberallgäu Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich dazu aufrufen, verstärkt Frauen für die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten vorzuschlagen.

 

Voraussetzung für diese Ehrung ist, dass sich die vorgeschlagene Person seit mindestens 15 Jahren ehrenamtlich engagiert, gerne auch Tätigkeiten im Stillen als gute Seele des Vereins. Das Landratsamt ruft daher Bürgerinnen und Bürgern dazu auf, Frauen und Männer vorschlagen, die sich durch ihre langjährige, aktive ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen, Organisationen oder sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen für eine Auszeichnung verdient gemacht haben.

 

Ansprechpartnerin
Für Vorschläge oder weitere Informationen zum Thema Ehrungen wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Oberallgäu, Landratsbüro – Frau Marita Lipp, per E-Mail: marita.lipp@lra-oa.bayern.de .

 

 

 

 

Anlage: Voraussetzungen / Beispiele

 

 

Voraussetzungen für die Verleihung des Ehrenzeichens sind

  • eine mindestens 15jährige ehrenamtliche aktive Tätigkeit
  • in einer Organisation im örtlichen Bereich (ausgenommen sind Kommunale Selbstverwaltung, FFW, BRK und THW, da hier spezielle Ehrenzeichen bestehen), die
  • gemeinnützig und „fremdorientiert“ ist (also ohne wirtschaftliches oder berufsständisches Eigeninteresse) und
  • mit einem hervorragenden, über vergleichbare Funktionsträger hinausgehenden Einsatz
  • unentgeltlich erbracht wird (unschädlich ist ein Auslagenersatz).
  • Das Ehrenzeichen kommt nicht in Betracht, wenn bereits ein Bundesorden verliehen wurde.

Die Übernahme von Vereinsfunktionen ist nicht erforderlich, schließt aber eine Verleihung nicht aus. Gefordert wird jedoch eine ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb einer Organisation. Ehrenamtliche Arbeit als „Einzelkämpfer“ oder im zwischenfamiliären bzw. nachbarschaftlichen Selbsthilfebereich scheidet für das Ehrenzeichen aus, kann aber ggf. mit einem Bundesorden gewürdigt werden.

 

Beispiele in Betracht kommender Organisationen und Tätigkeiten aus bisherigen Vorschlägen:

  • Kirchlicher Bereich (Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Mesnerin, Frauenbund, sonstige Mitarbeit in Pfarreien, Ortscaritasverbänden, geistlichen Gemeinschaften)
  • Kultureller und musikalischer Bereich (Heimatvereine, Kulturwochen, Theatergruppen, Fördervereine, Mitarbeit in Büchereien, ehrenamtliche VHS-Leiter, Chorleiter, Musikalische Vereine, Spielmannszüge)
  • Brauchtumsorientierte Vereine (Trachten, Ortsbäuerinnen, Gartenbauvereine)
  • Sportvereinsfunktionäre oder Mitglieder ohne „Funktion“ (z.B. Abteilungs- oder Übungsleiter, Gymnastikgruppen, Motorsport, Schachgruppe, Skiclubs, Schützenvereine)
  • Sozialer Bereich (Arbeit in Wohlfahrtsverbänden, VdK, Kindergruppen, Jugendarbeit, Seniorenklubs, Behindertenclubs, Kranken- und Alten-Besuchsdienste, Selbsthilfegruppen, Aussiedler- / Asylbewerberbetreuung, Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine)
  • Naturschutz-Ortsgruppen, Tierschutz, örtliche Verkehrswachtarbeit / Schulweghelfer
  • Sonstige örtliche Gemeinschaftsaktionen oder Unterstützungsvereine (sofern nicht ausschließlich auf Zahlung von Geldleistungen für Mitglieder ausgerichtet).

 

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