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3. Änderung des Flächennutzungsplan Weitnau im Bereich Hoheneggstraße

Der Marktgemeinderat des Marktes Weitnau hat am 23.04.2020 für den Bereich Weitnau die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Nördlich der Hoheneggstraße“ in der Fassung vom 23.04.2020 festgestellt. Die Genehmigung des Landratsamtes Oberallgäu erfolgte mit Bescheid vom 08.06.2020, AZ.: SG 21-AM/FPlan. Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gemäß § 6 Abs. 5 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit der Bekanntmachung wird die 3. Flächennutzungsplanänderung wirksam.

 

Die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Nördlich der Hoheneggstraße“ mit Planzeichnung, Begründung, Umweltbericht sowie zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in der Flächennutzungsplanänderung berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau, Hauchenbergweg 6, Zimmer 4 während der allgemeinen Dienststunden (Mo.-Fr. 8:00-12:00 und zusätzlich Do. von 14:00 – 18:00) einsehen werden.

Jedermann kann die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.

 

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

 

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

 

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzungen oder die Mängel begründen soll, ist darzulegen (§ 215 Abs. 1 BauGB). Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 

 

Weitnau, den 27.06.2020

 

Florian Schmid

Erster Bürgermeister

Lageplan

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