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Glasmacherweg

Auf den Spuren der Glasmacher

Von Kürnach über Schmidsfelden und Kreuzthal-Eisenbach bis nach Wengen führt der 22 Kilometer lange Glasmacherweg durch die Wälder und Berge der Adelegg.

Von 1660 - 1898 währte die Glas-Zeit: 13 Glashütten gab es in diesem Gebiet, die letzte wurde 1898 geschlossen. Viele Zeugnisse der Glasmacherei sind noch erhalten und laden zur Spurensuche ein. Wirken und Arbeiten der Bevölkerung zur damaligen Zeit werden auf dem Glasmacherweg dargestellt. Er führt zu den einstigen Standorten der Glashütten, zu den verschwundenen Dörfern, in das Glasmacherdorf Schmidsfelden und auf die Alpe Wenger Egg.

An den Erlebnisstationen können sich Wanderer und Mountainbiker über die Tradition der Glasmacherei in diesem entlegenen Winkel des Allgäus informieren. Mal wird Quarzgestein gemahlen für die Glasherstellung, mal Holzkohle hergestellt. An anderen Stationen lassen sich Vögel beobachten oder ein Bach als Naturidylle erleben.

Glasmacherdorf Schmidsfelden

Im Gegensatz zu den übrigen Glashüttenstandorten in der Adelegg und in anderen Glasmacherlandschaften, wie dem Schwarzwald, in denen die Gebäude zerfallen sind, hat sich in Schmidsfelden das Ensemble eines Glasmacherdorfes weitgehend erhalten.

Das Herrenhaus mit dem barocken Dach überragt eine Zeile kleiner Arbeiter- und Wirtschaftsgebäude. Neben dem Herrenhaus mit dem dazugehörigen Park sind die Kapelle, die ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude, das Glasmagazin und das alte Verwaltungsgebäude noch vorhanden. Kernstück der Anlage ist die mächtige Glashütte.

In dem kleinen Dorf Schmidsfelden an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg haben sich inzwischen wieder Glasbläser und andere Künstler niedergelassen. Sie beleben die alte Tradition. Das Glasmuseum zählte im vorigen Jahr bereits über 10 000 Besucher.  

Die Wanderkarte mit vielen interessanten Informationen zum Glasmacherweg erhalten Sie in unserem Tourismusbüro.

Infos zum Glasmacherweg...

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