· Ingo Schulz, „Das Wasser im August“: Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den »Norden« genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint?
· Kai Meyer, „Das Alphabet der Masken“: Leipzig, die Bücherstadt. 1930. In der Bibliothek ihres Stiefvaters stößt Amalia Lux auf sieben Exlibris (Bucheignerzeichen) mit der Darstellung mysteriöser Masken, signiert mit „L. Gora“. Als mehrere Morde geschehen, fällt der Verdacht auf Amalia, die als Kind gegen ihren Willen aus den Kolonien nach Deutschland gebracht wurde. Welche Verbindung gibt es zwischen den Exlibris und den Toten? Plötzlich selbst eine Gejagte, macht Amalia sich auf die Suche nach der verschollenen Künstlerin. Monaco, die Stadt ohne Buchhandlungen. 1970. Der Student Timm soll für eine greise Baronin das Leben einer geheimnisvollen Malerin recherchieren. Gemeinsam mit einer Ballerina, die nicht mehr tanzen kann, und einem exzentrischen Autor, der nicht mehr schreiben will, stößt Timm auf die Spur einer geraubten Bibliothek und rührt an Geheimnissen, die vierzig Jahre lang begraben lagen.
Elisabeth Höß, Büchereileiterin
Montag16.00 - 19.00 Uhr
Donnerstag10.00 - 12.00 Uhr und 16.00 - 19.00 Uhr
Samstag10.00 - 12.00 Uhr
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